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Cake day: September 22nd, 2024

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  • Schlecht (Überraschung!). Nicht “nur” wegen des damit verbundenen Leids - die völlige Sinnlosigkeit macht mir gefühlt am Meisten zu schaffen.

    Es gibt viele komplexe Probleme, aber manchmal gibt es auch eindeutige Maßnahmen, die helfen würden aber einfach nicht gemacht werden - z.B. Tempolimit, AgD-Verbot, … Es gibt Mehrheiten in der Bevölkerung dafür. Es gibt keine vernünftigen Gegenargumente (die offen ausgesprochen werden). Es wird einfach trotzdem nicht gemacht und stattdessen sehenden Auges ins Verderben gerannt. Das macht mich fertig.

    Und böse Zungen würden sagen, dass das genau das Ziel von diesem Verhalten ist: die demokratischen und engagierten Teile der Bevölkerung zu demoralisieren. Und selbst wenn es nicht das Ziel ist, ist das zumindest der Effekt.

    Was ich dagegen tue: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es unglaublich (buchstäblich) gut tut, mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten - und zwar nicht nur online, sondern im persönlichen Kontakt. In solchen Situationen merke ich, was “Der Mensch ist ein soziales Wesen” heißt (und ich sage das als Introvertierter) - ich merke das auf einer geradezu biologischen Ebene.

    Von daher organisiere ich mich mit anderen, um etwas gegen den Wahnsinn zu tun. Man kann sich natürlich auch zu anderen Zielen zusammentun (ich glaube, dass vielen Menschen die Lohnarbeit so wichtig ist, hängt am selben Effekt), aber das ist das, was mir gerade am Sinnvollsten erscheint. Im Idealfall erreichen wir sogar was (z.B. indem wir zeigen, dass Solidarität eher zu einem besseren Leben führt als Nachtreten gegen Schwächere) und schlimmstenfalls tut es uns einfach gut.

    Außerdem: Ablenkung, Therapie, Kontakt mit netten Leuten, meditieren, Humor.














  • Bomb Busters hat mich auch begeistert - was ich erstaunlich finde, da Koop-Spiele mich bisher selten überzeugen konnten und es für mich auch nah an Stich-Spielen wie The Crew ist, die mir tendenziell zu abstrakt, zahlen- und memory-lastig sind. Durch die visuellen Hilfen etc. ist der Fokus bei Bomb Busters noch mehr auf den Schlussfolgerungen und Risikoabwägungen, das gefällt mir sehr.

    Flip 7 hat ich nur auf BGA gespielt und fand es da recht kurzweilig. Aber es ist eher ein “Funny Situations Generator” als ein Spiel, finde ich, weil man schon sehr oft absurdes Glück oder Pech hat. Immerhin eine hohe Dichte von Emotionen über eine kurze Spielzeit.

    Cities (ebenfalls nur auf BGA) fand ich von der Knobelei her schöner als ähnliche Spiele (wie Der Kartograph), aber es ist eher Puzzle lösen als interaktives Spielen. Schön, es gespielt zu haben, aber ich muss es nicht wiederholen.

    Faraway (wiederum nur auf BGA) war auch ganz unterhaltsam. Ich mag, dass es einen so ungewöhnlichen Mechanismus gibt. Aber für die Dauer kommt es mir dann etwas zu glücksabhängig vor.

    Endeavor will ich sehr gerne mal ausprobieren, aber ich will es angesichts des Preises auch nicht kaufen, ohne es vorher gespielt zu haben - ein Dilemma.