

Ja, das ergibt irgendwie nicht so viel Sinn. Einen Führerschein zu haben ist ja schließlich auch keine eigenverantwortliche Entscheidung. Da muss man auch erst eine Prüfung ablegen. Aber wenn dann festgestellt wird, dass man nicht mehr sicher fahren kann, soll man eigenverantwortlich entscheiden dürfen, ob nicht doch weiterfährt? Gerade, wenn man sich sein Leben lang dran gewöhnt hat, Auto zu fahren, ist die Hürde ja nochmal höher, als bei jemandem, der nie einen Führerschein hatte, ergo sein Leben nie darauf ausgerichtet hat, sondern Alternativen wie Öffis gewohnt ist.





Soweit ich das ganze verstanden habe, muss halt trotzdem jemand die Anzeige anschauen, auch wenn die dann nicht verfolgt wird. Und das kostet Zeit der Sachbearbeiter und somit Geld. WBS hat im Video gezeigt, dass in der Heimatstadt des Anzeigenhauptmeisters in einem Jahr knapp 900 Anzeigen von Privatpersonen eingegangen sind und davon ein paar Dutzend am Ende verfolgt wurden und eine Geldstrafe zur Folge hatten. Einnahmen insgesamt ca 350€. Wenn dann jede Anzeige, die nicht erfolgreich ist, ein klein wenig Kosten verursacht, dann sind die 350€ ganz schnell wieder aufgebraucht.