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Cake day: January 14th, 2026

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  • Ist es so schwer vorzustellen dass die us Iran Politik seit Jahrzehnten von israelischen Lobbyisten bestimmt ist?

    Ja, ist es. Warum sollte die USA ihre eigene Geopolitik an einem einzelnen, winzigen Land auf der anderen Seite des Globus ausrichten? Kannst du mir das erklären ohne auf Verschwörungstheorien von einflussreichen, reichen Juden zurück zu greifen?

    Tun sie nicht. Die USA (und auch Europa) folgen ihren ganz eigenen geopolitischen Vorstellungen. Dass die mit Israels kompatibel sind ist wenig überraschend. Sie alle gehören zum selben Machtblock, sie alle haben geopolitisch die selben Antagonisten (Russland, China und die diversen islamistischen Bewegungen im arabischen Raum). Das hat aber nix mit Israel als solchem zu tun. Einzige Ausnahme ist das Iranische Regine, das ein äußerst geschätzter Handelspartner für Deutschland ist, weshalb Deutschland auf den auch nix kommen lässt. Niemand hat Bock auf eine iranische Atommacht, schon gar nicht die engen Verbündeten des Westens Saudi-Arabien und die Emirate. Dass der Iran mindestens an d3r Kompetenz arbeitet Atombomben zu produzieren ist gleichzeitig völlig offensichtlich und auch vollkommen logisch (siehe Nordkorea).

    Im Moment kommt dazu, dass Trump, Orban und Netanyahu innerhalb der westlichen Sphäre eine rechtsextremen Block bilden und aufeinander angewiesen sind. Genausowenig, wie Argentinien nicht die amerikanische Politik kontrolliert, nur weil Trump mit riesigen Summen seinen Buddy Milei aus der fiskalpolitischen Patsche hilft.

    Du siehst, das Gebahren des Westens lässt sich auch ganz wunderbar ohne Verschwörungstheorien von strippenziehenden Juden erklären.



  • Als Gegenbeispiele fallen mir jetzt so Sachen ein wie Elternzeit/Elterngeld. Das fand ich ziemlich nice und ist auch nicht soo alt. Deutschlandticket ist ja auch nice. Dazu kommt so Zeugs wie Online-Leihe in Bibliotheken, in Berlin hat die Stadt eine einzige App für alle privaten Ride-Share-Services rausgebracht (Jelbi), die Spielplatz-Ausstattung finde ich auch beachtlich, allerdings hab ich da auch keinen Vergleich. Aber ja, wahnsinnig viel ist das nicht. Auf der anderen Seite seh ich jetzt auch nicht so großen Sprünge im privatwirtschaftlichen Bereich.
















  • Also soll es dann doch so eine Art Stichtagsregelung geben? Und aktive Beamte kriegen eine anteilige Pension für die Ansprüche, die sie schon haben und dann noch eine kleine Rente für die handvoll Rentenpunkte die ab dann noch erzielt werden?

    Ja, ist total üblich bei dem Thema. Vielleicht sogar eine Stich-Generationen-Regelung. Die Verschiebung des Renteneintrittsalters trifft ja auch nur die jüngeren Generationen.

    Kann man natürlich so sehen, aber damit hinterfragt man in meinen Augen das komplette Konzept des Beamtentums.

    Ja, das stimmt schon. Auch das Streikverbot für Beamte ist ja eigentlich ein ziemliches Unding. Die Frage ist ob Beamtentum überhaupt noch in unsere Zeit passt. Aber dann darf sich der Staat auch nicht beschweren wenn Lokführer*innen und Lehrer*innen streiken, wenn sie nicht mehr verbeamtet werden.