Heiliger Strohsack

  • 14 Posts
  • 158 Comments
Joined 2 years ago
cake
Cake day: January 12th, 2025

help-circle




  • Klar, einmal vermittelt wäre es schön wenn das Tier nie wieder zurück in ein Heim muss. Es geht mir in erster Linie um die, die schon da sind und mit der Steuer hatte ich eine sogenannte Lenkungswirkung im Sinn: Es sollte möglichst unattraktiv sein sich in einem perfektionistischen Wahn das “bestmöglich an die menschlichen Bedürfnisse orientierte und Vorstellungen künstlich angepasste” Wesen zu “bestellen”/kaufen/wählen (Charaktereigenschaften, Fellfarbe, Geschlecht, Größe, …) während andere Tiere im Heim verbleiben.

    Um dortige Bewohner kann sich noch so engagiert gekümmert werden, wenn sie in der Natur nicht überleben können verdienen sie es, nicht nur zwangsläufig mit anderen geteilte Aufmerksamkeit und Kapazität von Haupt- und Ehrenamtlichen zu bekommen. Vielleicht ist es hier und da sogar realistisch, dass zeitweise kein einziges Tier mehr in Heim X lebt, was wiederum das Heim Y entlasten kann. Nach und nach würde möglicherweise auch durch die höheren Kosten das Angebot und die Nachfrage “künstlich angepasster” oder zum Geld verdienen gehaltenen Tieren schrumpfen.

    Ziel sollte es sein eine gleichermaßen anspruchsvolle und sehr hohe Vermittlungsquote zu erreichen. Quasi ein Tierheim was aktiv daran mitwirkt, dass es sich selbst vielleicht irgendwann (zeitweise) überflüssig macht und (zeitweise) nur noch Pension ist.

    “Rückkehrer” oder Neuankömmlinge gäbe es wohlmöglich immer weniger, je mehr sich Führerscheine und Versicherungen durchsetzen. Beides finde ich somit auch wichtig, nur sorgen die nicht unbeding für eine nennenswerte Größenordnung mehr Geld für den Heimbetrieb (ein Führerschein wird wohl einmalig mit maximal dreistelliger Summe bezahlt, Versicherungen sorgen für Einnahmen - aber in den dazugehörigen Unternehmen). Beides sorgt auf eine Art bestenfalls anteilig “nur” für weniger Überforderung (Menschen unterschätzen weniger ihre Fähigkeiten, die Kosten und ihr Interesse) und damit indirekt für weniger Kosten bei den Heimen.






  • Unbedingt. Ohne mich jetzt im Detail mit dem Hochschulwesen in den USA auszukennen, erscheint mir für so einen Fall aber eher eine Honorarprofessur oder eine Tätigkeit als Gastdozentin passender (sofern es ein Äquivalent dazu gibt). Und Co-Direktorin zu werden (wenn auch befristet) finde ich auch komisch, sie kann die Leitung doch sicherlich irgendwie in einer Art Beirat oder hochschuleigenen Gremien mit ihrem Wissen bereichern. Stattdessen nimmt sie von au s en einen Posten ein, der entweder neu für sie geschaffen wurde oder aber sie blockiert damit möglicherweise eine Stelle für einen dort bereits tätigen Wissenschaftly. (Ich komme darauf, weil es bei Übernahme des UN-Amtes Berichterstattung gab nach der die Entscheidung für sie und gegen eine hohe Diplomatin politisch motiviert gewesen sein soll.




  • Ach, guck ins Ausland. Offenbar will niemand auf Dauer querfinanzieren. Und wie soll Coca Cola Corp. querfinanzieren? Mit Fanta in bitter? Deren ViO Minerwalwasser x-mal teurer als die Konkurrenz verkaufen?

    Ich denke da an Mehr-Einnahmen durch ihre Allgegenwärtigkeit, sie müssen auch bei höheren Preisen wohl nicht darum bangen das Privathaushalte im Supermarkt, Kiosk oder am Automaten einzelne Flaschen für den Alltag oder ganze Kästen für die Party mitnehmen. Gerade Coca Cola ist global gefühlt das Synonym für Cola-Getränke und wird wohl in den allermeisten Restaurants ausgeschenkt, wird durch Sponsoring als Marke mit Profi-Sport in Verbindung gebracht und so.

    Edit: Regionale Saftpressen haben inhärente Probleme mit der industriellen Konkurrenz: Begrenzte Erntezeigen, kurze Haltbarkeiten und kleine Chargen. Außerdem: Biomärkte verkaufen sie ja.

    Das kommt noch dazu. Aber die großen Lebensmittelketten haben entgegen ihren eigenen Werbeinszenierungen schätzungsweise eine ungesunde Beziehung zu kleinen, produzierenden Betrieben. Letztere sind eher Bittsteller, die Kompromisse machen müssen um (zeitweise) anteilig einen kleinen Anteil an der Verkaufsfläche zu bekommen. Geschweige denn einen dauerhaften. Und die “Beziehungsarbeit” ist ja wohl auch für beide Seiten deutlich anstrengender. Mein (vielleicht unzutreffendes Bild) von der durchschnittlichen Endkundschaft, dass die meisten wenig Bewusstsein an den Tag legen was sie warum kaufen. Da wird munter die Einweg-Verpackung (teilweise ohne Pfand, weil im “Karton”) vom anderen Ende der Republik oder schlicht die qualitativ vermeintlich bessere Marke gekauft. Nach Geschmack geht es dabei vielleicht noch bei Limonade, aber bei Tiermilch oder Wasser wohl kaum.

    Zu Biomärkten kann ich wenig bis nichts sagen, da bin ich aufgrund meines Budgets selten. Was ich davon in Ausschnitten in Drogerien sehe, überzeugt mich nicht unbedingt. Wenn wir auch da von den größeren Ketten sprechen unterstelle ich denen in Summe ähnliche Geschäftspraktiken wie den konventionellen. Hauptsache ein gutes Sortiment andeuten, meinem Anspruch an einen “Supermarkt” der seinen Namen verdient erfüllen sie damit jedoch nicht wirklich. Abgesehen davon, dass dort ohnehin wohl verstärkt Leute einkaufen, die es sich leisten können und/oder wollen sich besser zu ernährend als der Durchschnitt. Eben eine Nische.




  • Ist da ein Aluhut auf meinem Kopf, wenn ich das in Verbindung bringe mit ihrer Verbidung zur Atlantik-Brücke und dem German Marshall Fund?

    Die ganze Häme und der Hass der über sie hereinbrach, auch weil sie eine Frau ist, war unterirdisch und schlimm. Ihr UN-Amt und jetzt also diese Professur war/ist ein starkes Symbol in Richtung ihrer Gegner und die Anerkennung, der Ruf von beiden Funktionen bestimmt auch befriedigend und ein Grund stolz zu empfinden. Und nach Jahren des Reisens in NYC wohnen bleiben zu wollen und sich und ihrer Familie mehr Ruhe zu gönnen, fände ich auch verständlich.

    Aber andererseits als politisch (eher) linke(?) freiwillig in den USA zu bleiben, noch dazu unter Trump und für eine private Universität tätig zu werden finde ich nur bedingt nachvollziehbar. Eine vergleichbare Funktion im globalen Süden wäre authentischer. Oder habe ich einfach ein falsches, naives, überholtes, verzerrtes Bild von der Haltung und dem Menschenbild das alle bei den Grünen haben oder wenigstens Baerbock hat? Oder kommt einfach eins zum anderen: Ein (links-)liberaler Mensch, eine (links-)liberale Region in einem (links-)liberalen Milieu.





  • They have to navigate a lot more typical relationship deal breakers and may be in a better position to advise how to compromise in a relationship.

    A lot? Some of them may be more or less famous and therefor a little different when in public, the reputation of the industry is rather bad, the actors and their relatives are subjected to shame, hate or similar. Also most of them have varying sex partners. If we put them on a list of deal breakes these are maybe one of the ones.

    On the other hand someone might worry more about other obstacles in a relationship like spend too much/little time together, lack of or bad communication, trust issues, to be an equal part when it comes to care, housework, finance or too much emotional, material dependence. These are way more common I think and if you are able to compromise regarding these “inside” things you have a solid base to handle the “outside” things more easily. The advice of a porn actor is only helpful if all parties agree that all possible conditions inside a relationship could be ranked and are being ranked without contradiction.

    I don’t think being a porn actor disqualifies them from giving relationship advice any more than anyone else’s job does.

    Neither do I. It feels like you think I value them less as a person than others. I do not. Do we have a misunderstanding here because of my grammar or another barrier related my english skills?