• Kr4u7@discuss.tchncs.de
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    vor 2 Monaten

    Eigentlich sind die Bauern auch 2-3 Tage vor den Mäharbeiten dazu verpflichtet den zuständigen Jäger zu informieren, welcher dann verantwortlich für die Kitze ist. Das Problem heutzutage ist aber, dass viele Bauern nicht mehr selber mähen, sondern Subunternehmer kommen lassen… und diese melden sich manchmal nur 12 stunden vorm schnitt, wenn überhaupt… Dann hat keiner mehr eine chance die Tiere zu retten -.- Die Wärmebild Drohnen funktionieren nur bei kühlen Temperaturen in den ganz frühen morgenstunden und auch das ist an richtig heißen Tagen nicht garantiert. In dem Revier in dem ich wohne (NRW) hilft die ganze Familie des Jägers und es werden noch Methoden der alten Schule angewandt. Das bedeutet es wird an dem Abend vor dem Schnitt mit 3-4 Personen pro Feld alle Wiesen mit gut trainierten Hunden und Parfum abgelaufen. Das führt dazu, dass wenn Mutti wiederkommt (Kitze werden alle 3-4 Stunden gefüttert(nicht mehr ganz sicher wegen der zeit aber es war ein sehr kurzes intervall)), die ganze Wiese nach Mensch/Hund also Gefahr riecht und Mutti die Kitze evakuiert. Und es hat den Vorteil, dass es auch anderen Tieren eine chance gibt rechtzeitig davon zu kommen. Seit ich das aktiv mitbekomme und auch helfe (~5-6 Jahre) hat es nur 1 Tier erwischt und das aufgrund des fehlenden Anrufs durch den Bauern -.-

    ZL;NG: Bauern sollten Mäharbeiten ankündigen, tun’s aber nicht immer und Wärmebild Kameras sind nicht das nonplusultra.

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    21
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    vor 2 Monaten

    Grausam. Ich bin auch in einer landwirtschaftlich intensiven Gegend großgeworden und spreche da natürlich nur aus meiner eigenen Beobachtung, aber ich empfinde Bauern meist als grundlegend respektlos gegenüber der Natur (und ihrer Ästhetik). Da wird Gülle nachts ins Wasser gepumpt, alles wird begradigt, gerodet, planiert und mit einer plumpen Gleichgültigkeit gegen die Natur vorgegangen, die ich mehr als einmal als regelrecht abstoßend empfand.

    Ja. Es gibt immer Ausnahmen, das ist sehr gut und wichtig herauszuheben, aber die Landwirtschaft hat da meiner Meinung nach ein strukturelles Problem, was sich auch in der Ignoranz des Landwirts aus dem Artikel sehr deutlich abzeichnet.

  • You@feddit.org
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    7
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    vor 2 Monaten

    Ich mag mir das schon gar nicht mehr durchlesen. Mit 5 oder 6 Jahren hab ich das erste beim Mähen gemeuchelte Kitz gesehen. Der Landwirt hatte es einfach neben die Wiese zum Waldrand gelegt, wo es normalerweise niemand gesehen hätte. Da wir Kinder (seine Tochter inklusive) aber überall durch die Botanik gestromert sind, haben wir es gefunden. Nach ein, zwei Tagen lag es immer noch da. Wir haben das arme Tier dann beerdigt.